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AMG-Akademie - Veranstaltungsreihe 2018
„VON DER LEISTUNGSGESELLSCHAFT ZUR TÄTIGKEITSGESELLSCHAFT"
„Eine neue Kommunität – Chance oder Utopie?"

AUFTAKTVERANSTALTUNG
Fachvortrag - Diskussion - Workshop – Austausch beim Buffet
Freitag, den 23. Februar 2018 18.30
Wr. Neustadt, Neukloster, Neuklostergasse 1, Chorzimmer

 Grundidee Auftaktveranstaltung
Die KMB hat sich mit der Auftaktveranstaltung das Ziel gesetzt, den VertreterInnen der Dekanate die Möglichkeit zu geben, das Thema Leistungsgesellschaft und Tätigkeits-gesellschaft in Bezug auf das aktuelle Gesellschafts- und Arbeitsleben näher zu durch-leuchten. Kann daraus eine neue Kommunität geschaffen werden? Stellt diese neue Kommunenform eine herausragende Chance dar oder handelt es sich hier lediglich um eine Utopie?
In der Startveranstaltung wurde in das Thema anhand eines kurzen Vortrages von Mag. Gregor Hochreiter, dem Hrgb. des Buches „Zeichen der Zeit – Arbeit, Wirtschaft, Kirche" eingeführt und anschließend die Gelegenheit zur Diskussion gegeben. In einer kompakten Workshop-Einheit konnte die Thematik in Kleingruppen behandelt werden und erste Diskussionen angeregt werden. Dabei wurden persönlich für wichtig erachtete Anliegen und Probleme in Bezugnahme auf das unmittelbare Umfeld in der eigenen Pfarrgemeinde angesprochen. Nachdem die Probleme - später auch Chancen - in drei Bereiche (Soziales, Ökologie, Arbeit und Wirtschaft) geclustert wurden, überlegten sich die TN in Kleingruppen welchen Verantwortungsbereichen (Staat, Politik, Kirche, Wirtschaft, WIR in der Pfarrgemeinde) die diese zugeordnet werden können. Nach der entsprechenden Zuweisung diskutierten die Kleingruppen mögliche Lösungsvorschläge bzw. wurde die ein oder andere Handlungsempfehlung formuliert.
Zum Abschluss der Veranstaltung präsentierte die KA (Katholische Aktion) ihre Maßnahmen-programme und stellte sich den Fragen der TN zu gezielten Aktionen.

Zielgedanken „Vor Ort Workshops in den Pfarren"
Die Menschen vor Ort in den Pfarren/Dekanaten sollen eingebunden werden, um ihre Sichtweise aufnehmen und ihre Bereitschaft zur Einbindung in die Lösungsfindung einbauen zu können. Neben der inhaltlichen Einführung in die Materie in Form eines Kurzvortrages sind Workshops mit interessierten VertreterInnen der Pfarr/Dekanatsgemeinden geplant.

Folgende Ziele sollen damit erreicht werden:
- Erreichen interessierter und engagierter Personen innerhalb der Pfarrgemeinde
- Auseinandersetzung mit dem Thema
- Aufgreifen von Problemlagen, Anliegen, Bedürfnissen in der eigenen Pfarre und Clustering in folgende drei Bereiche (Soziales, Ökologie, Arbeit und Wirtschaft)
- Zuordnung der potentiellen Chancen zu den Zuständigkeitsbereichen (Staat, Politik, Wirtschaft, Kirche und WIR als Pfarrgemeinde)
- Formulierung von Zielen zur Behebung/Minderung der beschriebenen Problemlagen
- Diskussion von Lösungsansätzen und Erstellung eines Maßnahmenkatalogs zur Erreichung der Ziele
- Formulierung von Rahmenbedingungen und Handlungsempfehlungen
- Übermittlung eines Ergebnispapiers an die zuständigen Stellen

Nutzen für Pfarrgemeinden
- Hilfestellung bei innerörtlichen, die Menschen der eigenen Pfarrgemeinde betreffenden Problemen
- Zur Verfügung stellen von Tools, welche dabei helfen, die Chancen erfolgreich in Angriff zu nehmen, um das Problem zu lösen.
- Vernetzung von Pfarrgemeinden mit ähnlichen Anliegen und Stärkung des WIR-Gedankens.
- Information über und Kommunikation von verschiedenen gut funktionierenden Programmen, bestehenden Aktionen und erfolgreichen Maßnahmen von Seiten der Kirche (z.B. KA)

PROBLEM/CHANCEN (be)nennenWelche

Bedürfnisse, Probleme und Anliegen haben Sie in Ihrem unmittelbaren Umfeld?
Anhand der Darstellung kann man erkennen, dass die Anliegen fast ausschließlich im Bereich Soziales angesiedelt sind. Nur wenige Themen überschneiden sich mit dem Bereich Ökologie sowie mit Arbeit und Wirtschaft!

Folgende Punkte wurden für alle drei Themenbereiche als wichtig erachtet:
- Gelungene Programme öffentlich machen
- Motivation

Wir müssen begeistern.
- Vernetzen
- Egoismus!

















 

 SOZIALES                                              ÖKOLOGIE                                           ARBEIT UND WIRTSCHAFT
Grün wurden jene Punkte geschrieben, die zwei Bereichen zugeordnet werden können.

- Fehlende Mitmenschlichkeit
- Gewünschte Kollegialität und Zusammenarbeit
- Ehrenamtliche Arbeit
- Christlich Sensibilisierung der Jugend
- Mangelnde Kontinuität der Mitarbeit
- Distanz der einzelnen Gruppen
- Kein Egoismus
- Lebenszyklus Pfarrgemeinde
- „Hier arbeitet ein Mensch."
- Ungerechtigkeit
- Komplexität der Sozialversicherung
- Mindestsicherung

- Stadt für Autos –
und für Kinder sind Wege zu gefährlich
- Zeit?
- Ungerechtigkeit -








Kreislaufwirtschaft Bio und Technische
- Zeit?
- Arbeitslosigkeit
- „Hier arbeitet ein Mensch."
- Komplexität der Sozialversicherung
- Mindestsicherung







UMFELD erkennen


Welchen Verantwortungsbereichen können diese Chancen zugeordnet werden?
Nach der Zuordnung stand fest, dass die An-liegen hauptsächlich im WIR-Bereich und ange-siedelt waren. Dies bedeutet, dass man inner-halb der Gemeinde selbst sehr viel Potential zur Lösung des Problems hat. Jedoch die Ver-bindung zu Politik, Staat und Wirtschaft dürfen nicht unterschätzt werden. Auch die Kirche mit all seinen Unterstützungsmöglichkeiten stellt einen wichtigen Beitrag zur Ergreifung der Chance dar.


 

 

 

 

 

Folgende Punkte wurden für alle Themenbereiche als wichtig erachtet:
- Vernetzen und Kommunikation

LÖSUNGSANSÄTZE erarbeiten und HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN formulieren
Welche Möglichkeiten gibt es Ihrer Meinung nach (für die einzelnen Verantwortungs-bereiche), um die Herausforderungen zu meistern bzw. die genannten Chancen zu ergreifen?

Alle rot geschriebenen Ergänzungen sind Lösungsvorschläge bzw. Handlungsempfehlungen.
STAAT - Komplexität der Sozialversicherung
POLITIK - Egoismus
- Regionalpolitik ansprechen
- Stadt für Autos – und für Kinder sind Wege zu gefährlich
KIRCHE - Hands On
- Christlich Sensibilisierung der Jugend
WIRTSCHAFT - Kreislaufwirtschaft Bio und Technische
WIR-BEREICH - Vernetzen
- Wir müssen begeistern
- Ehrenamtliche Arbeit
- Zeit?
- Fehlende Mitmenschlichkeit
- Gewünschte Kollegialität und
- Zusammenarbeit
- Mangelnde Kontinuität der Mitarbeit
- Distanz der einzelnen Gruppen
Vor Ort eine Person Initiative ergreifen!
- Kein Egoismus
Mit gutem Beispiel vorangehen
- Lebenszyklus Pfarrgemeinde
Wir-Gefühl entwickeln

  • Kinder/Jugendarbeit in den Gemeinden verstärken
  • In der Pfarrgemeinde und um Hilfe bitten
  • Christliche Sensibilisierung (Kindermessen verstärken)
  •  Kinder/Jugendmessen (Cäcilia-Kirchen-Maus, Mini-Rauraten (ca. 5 min) vor Schulbeginn
  • Vernetzen/Kommunikation

Abschließend hatten die TN die Gelegenheit, Ihre Anregungen bzw. Meinung zur Auftaktveranstaltung kund zu tun. Nachdem der Ziel und der Nutzen der Auftaktveran-staltung und der weiteren Workshops nochmals betont wurde, schloss der Gastgeber, Pater Walter Ludwig, OCist Prior des Neuklosters und Robert Busch die Veranstaltung. Ein vorbereiteter Stimmungsparamter wurde von den TN ausgefüllt und die definierten Punkte bewertet.

Ich bedanke mich nochmals für Ihre Aufmerksamkeit und für die interessanten Diskussionen!

Für das Protokoll, am 26. Februar 2018
Moderatorin Mag. (FH) Heidemarie Brandstetter

 Bilder der Arbeitsgruppen und der Gesprächsgruppen sowie Austausch beim Buffet: